Hori­zon­tal­sperre
Abdich­tung mit Herz und Ver­stand

Für jede Herausforderung haben WIR die passende LÖSUNG

Schluss mit auf­stei­gender Feuch­tig­keit

Die Horizontalsperre als Schutzschild für Ihr Haus

Kennen Sie das? Feuchte Stellen an den Wänden, ein muf­figer Geruch im Keller oder sogar abblät­ternder Putz? Die Ursache liegt oft tief im Mau­er­werk. Viele Bau­stoffe wirken leider wie ein Schwamm: Sie saugen Feuch­tig­keit aus dem Boden auf und ziehen sie wie durch win­zige Stroh­halme (Kapil­laren) nach oben – manchmal bis weit ins Erd­ge­schoss.

Ist die Nässe erst einmal im Mau­er­kern gefangen, ver­schwindet sie nicht von allein. Das schadet nicht nur der Bau­sub­stanz, son­dern kann durch Schim­mel­bil­dung auch Ihre Gesund­heit belasten.

Damit Ihr Zuhause wieder tro­cken und gemüt­lich wird, setzen wir eine nach­träg­liche Hori­zon­tal­sperre im modernen Injek­ti­ons­ver­fahren. Das klingt kom­pli­ziert, ist für Sie aber ganz unkom­pli­ziert

Ursachen

Wie ensteht der Schaden an der Bodenplatte?

Nachträgliche Horizontalsperre

Die Lösung gegen feuchte Wände

Feuchte Wände im Erd­ge­schoss oder Keller müssen kein Alb­traum für Haus­be­sitzer sein. Wenn die ursprüng­liche Abdich­tung Ihres Hauses fehlt oder über die Jahr­zehnte brü­chig geworden ist, bietet die nach­träg­liche Hori­zon­tal­sperre im Injek­ti­ons­ver­fahren eine hoch­ef­fi­zi­ente Ret­tung – ganz ohne schwere Bau­ma­schinen oder das Auf­graben des Fun­da­ments.

Im Gegen­satz zu kon­ven­tio­nellen Ver­fahren, bei denen Mauern auf­wendig auf­ge­sägt oder frei­ge­legt werden müssen, ist unsere Injek­ti­ons­technik eine beson­ders sub­stanz­scho­nende Methode. Wir setzen in prä­zisen Abständen Injek­ti­ons­boh­rungen in das Mau­er­werk und inji­zieren unter hohem Druck Acry­latgel. Diese ver­teilen sich in den feinsten Poren, Risse und Kapil­laren des Steins und bilden eine unüber­wind­bare Bar­riere gegen auf­stei­gende Feuch­tig­keit.

Defekter Wandputz

Schadenfall Mauerwerk

Unsere ver­wen­deten Injek­ti­ons­stoffe sind darauf aus­ge­legt, über elas­tisch und funk­ti­ons­fähig zu bleiben. So sichern Sie Ihr Zuhause nach­haltig gegen Schim­mel­bil­dung, Sal­peter und Putz­ab­plat­zungen ab. Ver­trauen Sie auf eine Lösung, die so ein­fach wie effektiv ist: Wir machen Ihr Mau­er­werk wieder fit für die Zukunft!

Einfach erklärt

Häufige Fragen unserer Kunden

Das Hoch­druck­ver­fahren wird vor allem bei sehr mas­sivem, dichtem Mau­er­werk oder bei stark drü­ckendem Wasser ein­ge­setzt. Durch den hohen Druck wird sicher­ge­stellt, dass der Wirk­stoff auch das Innere von dicken Mauern voll­ständig durch­dringt und keine Hohl­räume (z. B. in altem Bruch­stein- oder Zie­gel­mau­er­werk) unbe­han­delt bleiben.

Injek­ti­ons­cremes werden meist im Nie­der­druck­ver­fahren (Schwer­kraft) genutzt und eignen sich eher für gleich­mä­ßiges Mau­er­werk. Acry­latgel im Hoch­druck­ver­fahren wird aktiv in jede Pore gepresst. Es ist deut­lich lang­le­biger, bleibt dau­er­elas­tisch und kann selbst bei drü­ckendem Grund­wasser ein­ge­setzt werden, wo Cremes oft ver­sagen.

Ganz im Gegen­teil. Die Boh­rungen sind mit ca. 12–14 mm Durch­messer sehr klein und beein­träch­tigen die Sta­bi­lität nicht. Durch das Ver­füllen von Hohl­räumen mit dem Injek­ti­ons­stoff wird das Mau­er­werk im Inneren oft sogar zusätz­lich ver­fes­tigt und sta­bi­li­siert.

Die Hori­zon­tal­sperre stoppt den Nach­schub an Feuch­tig­keit sofort. Die im Mau­er­werk bereits vor­han­dene Rest­feuchte muss jedoch ver­dunsten. Je nach Wand­stärke und Belüf­tung kann dieser Pro­zess einige Monate bis zu einem Jahr dauern. Unter­stüt­zend können Bau­trockner ein­ge­setzt werden.

Wir emp­fehlen, nach der Injek­tion einen spe­zi­ellen Sanier­putz auf­zu­tragen. Dieser ist hoch­porös und lässt die Rest­feuchte aus der Wand ent­wei­chen, wäh­rend er schäd­liche Salze im Inneren ein­la­gert, ohne dass der Putz von außen abplatzt.

Die Kapil­lar­wir­kung hört nie­mals von allein auf. Ohne Sperre steigt das Wasser immer weiter, zer­stört die Wär­me­däm­mung der Wand (höhere Heiz­kosten!) und führt unwei­ger­lich zu mas­sivem Schim­mel­be­fall, der über die Atem­wege die Gesund­heit der Bewohner gefährden kann.

Für jede Herausforderung haben WIR die passende LÖSUNG

Das „Schwamm-Prinzip“

Warum Feuchtigkeit in alten Mauern ungehindert aufsteigt

Phy­si­ka­lisch gesehen besitzen viele klas­si­sche Bau­ma­te­ria­lien wie Ziegel, Kalk­sand­stein oder bestimmte Mör­tel­arten ein kom­plexes System aus mikro­sko­pisch kleinen Gängen – den Kapil­laren. Ohne eine wirk­same Bar­riere wirken diese Poren wie win­zige Stro­halme: Sie saugen die natür­liche Boden­feuch­tig­keit aus dem Erd­reich aktiv auf und trans­por­tieren sie ent­gegen der Schwer­kraft nach oben. Je fein­po­riger das Mate­rial und je mas­siver die Wand, desto kraft­voller ist dieser „Docht-Effekt“, der das Wasser oft bis weit in die Wohn­räume des Erd­ge­schosses trägt.

Das Haupt­pro­blem bei Gebäuden, die vor den 1960er Jahren (und beson­ders vor 1900) errichtet wurden: Bei der Erstel­lung wurde keine Hori­zon­tal­sperre ver­baut. Damals war die Technik der waa­ge­rechten Abdich­tung mit­tels Bitu­men­bahnen oder Kunst­stoff­fo­lien schlichtweg noch nicht ver­breitet oder tech­nisch nicht aus­ge­reift. Man ver­traute auf eine natür­liche Belüf­tung oder nahm eine gewisse Grund­feuchte in Kauf.
In der heu­tigen Zeit, in der wir Keller als Lager­raum nutzen oder Erd­ge­schoss­räume effi­zient beheizen, wird dieser feh­lende Schutz zur Gefahr

FAQ

Nachträgliche Horizontalsperre

In den fol­genden FAQs beant­worten wir die wich­tigsten Fragen rund um Feuch­tig­keit, Ursa­chen und Vor­ge­hens­weise.

Die nach­träg­liche Hori­zon­tal­sperre ist eine spe­zia­li­sierte Sanie­rungs­maß­nahme, die das kapil­lare Auf­steigen von Boden­feuch­tig­keit im Mau­er­werk unter­bindet. Sie kommt immer dann zum Ein­satz, wenn die ursprüng­liche Abdich­tung fehlt, über die Jahr­zehnte marode geworden ist oder kon­struk­tive Mängel auf­weist.

Durch diese gezielte Bar­riere stoppen wir den Feuch­tig­keits­trans­port im Fun­da­ment­be­reich dau­er­haft und schützen die gesamte dar­über­lie­gende Bau­sub­stanz vor schlei­chender Zer­set­zung.

Eine pro­fes­sio­nelle Hori­zon­tal­sperre ist zwin­gend erfor­der­lich, sobald kapillar auf­stei­gende Feuch­tig­keit die Bau­sub­stanz gefährdet. Achten Sie beson­ders auf fol­gende Warn­si­gnale in Ihrem Gebäude:

  • Sicht­bare Feuch­te­ho­ri­zonte: Dunkle Ver­fär­bungen oder nasse Stellen, die vom Boden aus im Mau­er­werk auf­steigen.
  • Salz­aus­blü­hungen: Weiße, kris­tal­line Abla­ge­rungen an den Wänden, die auf einen aktiven Feuch­tig­keits­trans­port hin­deuten.
  • Mate­ri­al­zer­stö­rung: Abplat­zender Putz, abblät­ternde Farbe oder mürbes Fugen­ma­te­rial im Sockel­be­reich.
  • Hygie­ni­sche Mängel: Hart­nä­ckige Schim­mel­bil­dung und ein muf­figes Raum­klima durch dau­er­haft zu hohe Mau­er­feuchte.
  • Defekte Bar­rieren: Wenn die ursprüng­liche Abdich­tung alters­be­dingt ver­sagt hat oder bei Alt­bauten gänz­lich fehlt.

Han­deln Sie bei den ersten Anzei­chen: Eine recht­zei­tige Injek­tion stoppt den kapil­laren Saug­pro­zess unmit­telbar und ver­hin­dert so weitaus kost­spie­li­gere sta­ti­sche Fol­ge­schäden.

Auf­stei­gende Feuch­tig­keit hin­ter­lässt cha­rak­te­ris­ti­sche Spuren an Ihrem Gebäude. Achten Sie beson­ders auf diese typi­schen Warn­si­gnale, die auf eine feh­lende oder defekte Hori­zon­tal­sperre hin­deuten:

  • Cha­rak­te­ris­ti­scher Feuch­te­ho­ri­zont: Die Nässe steigt kapillar im Mau­er­werk auf, meist bis zu einer sicht­baren Grenze von etwa 0,50 m Wand­höhe.
  • Kris­tal­line Aus­blü­hungen: Weiße Salz- oder Kalk­schleier im Sockel­be­reich, die durch den Trans­port von Boden­feuch­tig­keit an die Ober­fläche gelangen.
  • Muf­figes Raum­klima: Ein mod­riger, erdiger Geruch, der durch die dau­er­haft hohe Mau­er­feuchte und begin­nende Zer­set­zungs­pro­zesse ent­steht.
  • Sub­stanz­ver­lust: Abplat­zender Putz, abblät­ternde Farb­schichten oder brö­ckelndes Fugen­ma­te­rial unmit­telbar über dem Boden.

Stellen Sie eines dieser Anzei­chen fest, ist schnelles Han­deln ratsam: Ohne eine funk­tio­nie­rende Sperr­schicht wan­dert die Feuch­tig­keit unauf­haltsam weiter in das Gefüge und schä­digt die Bau­sub­stanz von innen heraus.

Die Wahl der pas­senden Methode zur Instal­la­tion einer Hori­zon­tal­sperre ist eine Exper­ten­ent­schei­dung, die indi­vi­duell auf den Mau­er­werkstyp und den vor­lie­genden Durch­feuch­tungs­grad abge­stimmt werden muss. Zu den gän­gigen Ver­fahren zählen:

  • Modernste Injek­ti­ons­technik: Der Gold­stan­dard im Bestand. Hierbei werden hoch­wirk­same Silan­cremes, Acry­lat­gele oder Spe­zi­al­harze prä­zise in das Mau­er­werk ein­ge­bracht. Sie dringen tief in die Kapil­laren ein und bilden eine unlös­bare Sperr­schicht – mini­mal­in­vasiv und ohne sta­ti­sche Risiken.
  • Mecha­ni­sches Mau­er­sä­ge­ver­fahren: Ein mas­siver bau­li­cher Ein­griff, bei dem das Mau­er­werk abschnitts­weise auf­ge­sägt wird, um phy­si­sche Dich­tungs­bahnen ein­zu­legen. Auf­grund der hohen Kosten und der sta­ti­schen Belas­tung wird dies heute immer sel­tener ange­wandt.
  • Mau­er­werk­s­aus­tausch: Das radi­kalste Ver­fahren, bei dem feuchte Steine suk­zes­sive durch tro­ckenes Mau­er­werk mit Sperr­schicht ersetzt werden – meist nur bei extremen Sub­stanz­schäden wirt­schaft­lich sinn­voll.

In den meisten Fällen bietet die Injek­ti­ons­technik die sau­berste, schnellste und kos­ten­ef­fi­zi­en­teste Lösung, um kapillar auf­stei­gende Feuch­tig­keit dau­er­haft zu stoppen.

Absolut – die nach­träg­liche Hori­zon­tal­sperre ist eine der effek­tivsten Maß­nahmen im Kel­ler­be­reich, um dau­er­haft feuchte Sockel­zonen zu sanieren. Beson­ders bei Alt­bauten, deren ursprüng­liche Abdich­tung fehlt oder funk­ti­onslos geworden ist, stoppt dieses Ver­fahren das kapil­lare Auf­steigen der Nässe unmit­telbar über dem Fun­da­ment.

Durch die gezielte Injek­tion spe­zia­li­sierter Wirk­stoffe direkt in das Kel­ler­mau­er­werk erzeugen wir eine unlös­bare Bar­riere tief im Stein. Dies ver­hin­dert nicht nur die wei­tere Durch­feuch­tung der Kel­ler­wände, son­dern schützt auch die dar­über­lie­genden Wohn­be­reiche vor auf­stei­gender Feuch­tig­keit. So sichern wir die sta­ti­sche Sub­stanz Ihres Kel­lers und schaffen die Basis für ein gesundes, tro­ckenes Raum­klima im gesamten Haus.

Die Inves­ti­ti­ons­kosten für eine fach­ge­rechte Hori­zon­tal­sperre lassen sich nicht pau­schal bezif­fern, da sie von meh­reren tech­ni­schen Fak­toren beein­flusst werden. Maß­geb­lich für die Kal­ku­la­tion sind:

  • Dimen­sio­nie­rung: Die Gesamt­länge sowie die Wand­stärke der zu behan­delnden Mau­er­ab­schnitte.
  • Beschaf­fen­heit: Die spe­zi­fi­sche Mau­er­werksart (z. B. Ziegel, Natur­stein oder Misch­mau­er­werk) und dessen Poren­struktur.
  • Ver­fah­rens­wahl: Die Aus­wahl des opti­malen Wirk­stoffs – von spe­zi­ellen Injek­ti­ons­cremes bis hin zu druck­ge­führten Harz­sys­temen.
  • Scha­dens­grad: Die Inten­sität der aktu­ellen Durch­feuch­tung sowie die vor­lie­gende Salz­be­las­tung im Bau­stoff.

Um Ihnen eine seriöse und ver­bind­liche Kos­ten­ein­schät­zung bieten zu können, ist eine fach­liche Besich­ti­gung vor Ort uner­läss­lich. Nur so können wir den exakten Bedarf ermit­teln und eine Lösung planen, die tech­nisch ein­wand­frei und wirt­schaft­lich sinn­voll ist.

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